Termine 2019

Sechzehn Jahre Stiftung Erinnerung Ulm
14. Februar, 19 Uhr, Stadthaus Ulm

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Aus der Vergangenheit lernen, die Zukunft gestalten

Vor 16 Jahren, am 14. Februar 2003, wurde im Ulmer Stadthaus die Stiftung Erinnerung Ulm gegründet. An diesem Tag wird seither jedes Jahr der Stiftungstag gefeiert.

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
27. Januar, 20 Uhr, Stadthaus Ulm

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„Briefe zwischen Emigration und Ulm – Die Geschichte der Familie Mann“

Zur Erinnerung an die Vertreibung und Ermordung der Ulmer Juden

Die Abendveranstaltung widmet sich der Erinnerung an die Vertreibung und Ermordung der Ulmer Juden. Exemplarisch für die Geschichte vieler jüdischer Ulmer Familien steht die der Familie Mann. Sie wird in einer szenischen Lesung in Kooperation mit dem Theater Ulm dargestellt. Besonderer Gast des Abends ist Nicola Mann, die für diesen Abend aus England nach Ulm kommt. Sie wird in einem Podiumsgespräch über die Bedeutung der Familienerinnerungen und ihre ganz persönliche Spurensuche in Ulm reden.

Begrüßung: Oberbürgermeister Gunter Czisch

Einführung, Lesung und Podiumsgespräch mit Nicola Mann
In Kooperation mit dem Theater Ulm

Erinnern an Amos Oz – Texte gelesen von Sibylle Schleicher und Karl Heinz Glaser
8. Januar, 20 Uhr, Buchhandlung Mahr, Langenau

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Israels mahnende Stimme
„Ein Konflikt nimmt seinen Anfang und findet sein Ende in den Herzen und im Verstand der Menschen, nicht auf irgendwelchen Berggipfeln“. Amos Oz, von dem dieses Zitat stammt, glaubte bis zuletzt an einen möglichen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern. Nun wird diese gewichtige Stimme im Konfliktherd Naher Osten fehlen. Der ehemalige Theaterintendant des Ulmer Theaters Volkmar Clauß, der sich intensiv mit israelischer Literatur und Theater beschäftigt hat, lernte Amos Oz kennen und schätzen als bedeutenden und engagierten Autor. Es ist auch der Initiator des Abends. Die Lesung soll die Lebensleistung des jüngst verstorbenen Schriftstellers würdigen, denn die Weltliteratur hat mit seinem Tod einen wichtigen Geschichtenerzähler verloren.

An der Gitarre Daniel Rosch