Pressestimmen

Theater & Musik

Neu-Ulmer Zeitung – Angela Häusler über die Lesung mit Musik:

So verknüpft Schleicher die Erlebniswelt der Schauspielerin Hannah mit den Erinnerungen ihres Geliebten Aaron und spiegelt dabei auch, wie sich erlebte Wirklichkeit in dramatische Handlung verwandelt, indem sie erzählt wird.

Südwest Presse – Magdi Aboul-Kheir über Sauschneidn:

Sibylle Schleicher, gebürtige Steiermarkerin, hat sich all die Litaneien und Zetereien beeindruckend einverleibt. Grantig suhlt sich ihre Hansi im Lebensunglück, im Hass. Menschen und Schweine: alles eins.

Die deutsche Bühne – Manfred Jahnke über Sauschneidn:

Sibylle Schleicher zeigt immer wieder zärtliche Töne zur ‚Prinzessin‘ , um im nächsten Augenblick den Kopf ihre Schwiegertochter heftig auf den Topf mit Erdäpfelsterz zu schlagen.

Südwest Presse – Petra Kollros über Eine Familie:

Auch die älteste Tochter Barbara ist ihr letztlich nicht gewachsen. Sibylle Schleicher zeigt den Wandel von Selbstsicherheit zu Selbstauflösung großartig.

Neu-Ulmer Zeitung – Marcus Golling über Cabaret:

Sibylle Schleicher (als Pensionswirtin Schneider) und Gunther Nickles (als jüdischer Obsthändler Schulz) sind als reifes Paar schlicht zum Verlieben.

Neu-Ulmer Zeitung – Florian Arnold über Salon Pitzelberger

Manch einem stehen Lachtränen in den Augen, wenn Sibylle Schleicher als herrlich unbedarftes Hausfaktotum ‚Brösel‘ die naiven Pläne ihres Chefs Herrn Pitzelberger durchkreuzt.

Steirisches Volksliederwerk – Hermann Härtel über die CD ‚Ach das Herz tät mir zerbluten‘:

Eine schöne Sammlung an Moritaten und Küchenliedern, jede einzelne unterhaltend und köstlich. Auch als Ganzes, als abendfüllendes Programm hinterlässt es den Eindruck wohl dosierter Tiefsinnigkeit. Das ist sicherlich den beiden Interpretinnen zuzuschreiben, die bestens verstehen, die Spuren dieser Kostbarkeiten aufzuspüren, sie auszuwählen und sinnvoll aneinanderzufügen. Für die Ernsthaftigkeit, mit der sie an die Sache herangegangen sind, ist ihnen zu danken.

Mannheimer Morgen – Susanne Kaulich über ‚Wo sind die großen Gefühle von gestern?‘:

Frivol, komisch, traurig, makaber, sentimental, frech, wütend – Sibylle Schleicher beherrscht die ganze Palette, spielt nicht nur mit allen Nuancen, sondern auch mit dem Publikum, das sie dank ihrer Wandlungsfähigkeit, ihrem Mut zu außergewöhnlichen Stimmungs-Brüchen immer wieder in ein Wechselbad der Gefühle stürzt.

Literatur

Der Mann mit dem Saxofon

Literatur und Kritik – Klaus Zeyringer:

Die kleinen Gesten der Liebe sowie eine große Fülle von Geschichten mit kulturellen und historischen Verweisen erzählt Sibylle Schleicher sehr einfühlsam. Ihre Charaktere zeigen Tiefe, auch die breite Riege der Nebenfiguren besticht durch ihre feinen Konturen.

Südwest Presse – Magdi Aboul-Kheir

Anziehung und Abstoßung, Geschichte und Gegenwart: „Der Mann mit dem Saxofon“ ist ein tragikomischer Roman mit gewichtigen Themen. Um Identität geht es, um Erinnerung, vor allem um die Suche nach Wahrheit.

ORF, Radio Steiermark – Günter Encic

Die Autorin zieht meist ganz sachte an den Erzählfäden und schafft es so, ohne Brüche vom leichten Erzählton zu Existenziellem im Menschenleben zu kommen.

SWR2 – Theresa Hübner

Insgesamt aber ist „Der Mann mit dem Saxofon“ ein sprachlich starker Roman mit Tiefgang und eine literarisch gelungene Erinnerung an die Abgründe deutscher Geschichte.

aus-erlesen.de – Karsten Koblo

Jedes Umblättern ist Nervenkitzel par excellence. Wie in einem düsteren Krimi noir schreitet man mit Hannah und Aaron auf den Abgrund zu, der unausweichlich scheinen mag.

aalener-kulturjournal.de

Mit ihren Figuren legt Sibylle Schleicher Spuren frei, zeigt, wie das Grauen jener Tage immer noch nachwirkt.

Das schneeverbrannte Dorf

LichtungenJürgen Egyptien:

Das Wesentliche ist sicher der eigene Ton, der vom ersten Satz an da ist und sofort einen fast körperlich spürbaren Sog erzeugt. […] Eine weitere Stärke von Schleichers Buch ist die bildkräftige, atmosphärisch dichte Sprache, die gerade in den Partien, die in die Kindheit auf dem Dorf eintauchen, eine große evokative Kraft entfaltet, also vergangene Stimmungen und Situationen zu vergegenwärtigen vermag. […] Schließlich ist es die sensible Schilderung der Beziehung eines höchst ungleichen Paars, das dieser Roman zusammenführt und in der Abgeschlossenheit seiner isolierten Lage wie in einem Laborversuch beobachtet.

ORF – Heinz Hartwig:

Diese wenigen Ingredenzien genügen Sibylle Schleicher um ein dichtes, spannende, berührendes Stück Literatur zu schaffen, dem sich der Leser nicht entziehen kann, ja mehr noch, die Autorin schafft mir sparsamsten Mitteln eine derart dichte Atmosphäre, dass man nur so staunt.

Vorarlberger Nachrichten – Bruno Lässer:

Der Roman lebt von starken Bildern und intensiven Stimmungen. […] Für die Qualität dieses ungewöhnlichen Textes stehen die in ihrer Fiebrigkeit und Hektik überaus authentische Sprache und Beobachtungsgabe seiner Autorin.

Schreibkraft – Stefan Schwar:

Die Autorin entwirft kraft einer schlichten und assoziativen Sprache eindrucksvolle Bilder, die Dialoge zwischen Brandner und der Erzählerin wirken an keiner Stelle aufgesetzt, kurz. Schleicher hat einfach einen hervorragenden Roman geschrieben!“

Neue Zeit – Eveline Koberg:

Ein schwebendes, sinnliches Kunterbunt, das diesen ungewöhnlichen Versuch literarischer Aufarbeitung von Vergangenem und Heimatsuche zu einem wohltuend funkelnden Ganzen werden lässt.