Nachtschwärmerinnen (drei Frauen): Silke Knäpper, Sibylle Schleicher, Constance Hotz

Die Termine für das Jahr 2019

Zürnet nicht, ihr morschen Totenbeine
01. November 2019, 17.00 Uhr und 07. November 2019, 19 Uhr, in der Theaterei, Herrlingen.

Von seltsamen Mordtaten und kuriosen Meucheleien, von frivolen Räubern und weitverschrienen Wildschützen, von armen Sündern und gottlosen Frevlern. Eine   szenisch – musikalische Lesung. Makabres und Kitschiges aus der Literatur der  vorletzten Jahrhundertwende, verflochten mit erbaulichen Grabinschriften aus dem alpenländischen Raum, umrahmt mit Moritaten und anmutigen Liedern aus der Küche, die von Zither, Harmonika, Gitarre, Trommel, einem Waschbrett und einer singenden Säge begleitet werden.

Einweihung des Erinnerungszeichens für die Ulmer Opfer von NS-Zwangssterilisation und „Euthanasie“-Morden
27. Oktober 2019, 11 Uhr, Landgericht Ulm (Olgastraße 106).

Erstmalig wird in Ulm an die Opfer von NS-Zwangssterilisation und „Euthanasie“-Morden mit einem künstlerischen Erinnerungszeichen im öffentlichen Raum erinnert. Das von Gerhard Braun entworfene Denkzeichen am historischen Tatort des Erbgesundheitsgerichts würdigt die Opfer und gibt Informationen zu Tätern und Tatzusammenhängen.

Mit dem Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg Manfred Lucha, OB Gunter Czisch, Landgerichtspräsident Rüdiger von Au, DZOK-Leiterin Dr. Nicola Wenge und dem Vertreter des Initiativkreises Dr. Mark Tritsch.

Thomas Stöckle führt als eiter der Gedenkstätte Grafeneck in die historischen Hintergründe ein.

Dazu wird es auch einen Beitrag mit den Schülern aus dem Projekt #LebensWert geben. Ein Projekt dass ich den Herbst und Winter über im Schubart Gymnasium/Ulm betreue.

Tübinger Bücherfest: Abschlussfest beim SWR Studio Musik

7. Juli 2019, 18.00 Uhr
SWR Studio Matthias-Koch-Weg 7, Tübingen

Musik und Literatur im Grünen. Es lesen: Hermann Bausinger, Anni Breitenbach, Tomer Gardi, Sibylle Schleicher, Joachim Zelter.

70 Jahre Grundgesetz – Langenau feiert das Grundgesetz
25. Mai 2019, ab 10.30 Uhr in Langenau

Stationenlesung mit Musik
Karawanenführer: Wolfgang Mangold

Stationen:

  • Rathaus (Florian Stern & Ensemble léger)
  • Lohplatz/Eisdiele (Frank Erhardt & Christoph Hesse)
  • Wochenmarkt (Gunther Nickles & Jochen Anger)
  • Pfleghof (Sibylle Schleicher & Daniel und Nicoletta Kern)
  • Bahnhof (Benedikt Paulun & Ensemble léger)
  • Schlußpunkt vor dem Bahnhof: Flashmob – ‚Freude schöner Götterfunken

Literatur Late Night
Nachtschwärmerinnen: Stadtschreiberin Neu-Ulm trifft Kolleginnen
29. April, 22.30-23.30 Uhr, in der Buchhandlung Aegis, Breite Gasse 2, Ulm

Constance Hotz ist die erste Neu-Ulmer Stadtschreiberin. An diesem Abend trifft sie auf die Autorenkolleginnen Silke Knäpper und Sibylle Schleicher. Worum geht es? Um Lieblingsautoren, Inspirationsquellen und lesenswerte Literatur abseits bekannter Pfade.

UNVERGESSEN. Ein Literatur-Abend zur Rana Plaza-Katastrophe 2013
29. April, 19.30-22.00 Uhr, Fischergasse 6, Ulm

Die Fashion Revolution Week hat sich im Nachgang des Zusammensturzes der Rana Plaza Textilfabrik, Bangladesh am 24.4.2013 gebildet, bei dem weit über 1000 Menschen getötet und noch mehr verletzt wurden. In Erinnerung an diese Katastrophe werden an diesem Abend von Autorin und Schauspielerin Sibylle Schleicher Texte rund um die Themen Menschenwürde, Gerechtigkeit, Umgang mit Kleidung und Konsum und Arbeitsethos gelesen. Musikalisch untermalt wird der Abend von „Ferdi“.
Der musikalisch umrahmte Abend präsentiert zudem eigens verfasste Texte von Kollegiaten des Ulmer Aicher Scholl Kolleg.
Lese- und Gesprächsabend bei Fischerins Kleid in Kooperation mit der Literaturwoche Donau.
Eintritt 6 €

Ukrainische Nachtigall-Virtuosität und Klangschönheit
26. April, 19 Uhr, Villa Lindenhof, Blaustein

onzert mit Maryna Zubko. Literarisch begleitet von Sibylle Schleicher. Am Klavier Alwina Meissner.
Maryna Zubko singt bekannte Belcanto Arien sowie Arien vom Puccini und Verdi. Ein Höhepunkt des Programms bilden seltene ukrainische Lieder sowie Romanzen von S. Rachmaninow, M. Glinka und A. Glier. Auch deutsches Liedgut von F.-Schubert und R. Strauss findet im Programm seinen Platz.
Weiteren Informationen sind hier zu finden: blaustein.de. Kartenvorverkauf per E-Mail unter vorverkauf.kultur[at]blaustein.de.

„Aber – was ist denn das: ein wahres Weib?“
9. April, 17 Uhr, Hotel zum Goldenen Rad, Ulm

Ein literarischer Streifzug mit Musik. Mit Sibylle Schleicher & Benjamin Künzel.
Die CDU Ulm lädt zum Frühjahrsempfang!
Nach der Begrüßung durch Gastgeberin Karin Krings und Stadträtin Dr. Karin Graf wird sich die Schauspielerin Sibylle Schleicher, langjähriges Ensemblemitglied am Theater Ulm, auf eine literarische Zeitreise mit der Frage: „Aber – was ist denn das: ein wahres Weib?“ begeben.
Eine heiter-ernste, zuweilen bissige Reise, auf der sie unter anderem den Worten von Margarethe Dorothea Liebeskind, Friederike Kempner, Julie Schrader, Hedwig Dohm und manchen anderen begegnet und zwischendurch auch mal zu einem Volkslied, Küchenlied oder Chanson verführt wird.
Anschließend haben Sie die Möglichkeit bei Häppchen und Getränken mit den CDU Kandidatinnen für die Kommunalwahl ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Sechzehn Jahre Stiftung Erinnerung Ulm
14. Februar, 19 Uhr, Stadthaus Ulm

Aus der Vergangenheit lernen, die Zukunft gestalten
Vor 16 Jahren, am 14. Februar 2003, wurde im Ulmer Stadthaus die Stiftung Erinnerung Ulm gegründet. An diesem Tag wird seither jedes Jahr der Stiftungstag gefeiert.

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
27. Januar, 20 Uhr, Stadthaus Ulm

„Briefe zwischen Emigration und Ulm – Die Geschichte der Familie Mann“
Zur Erinnerung an die Vertreibung und Ermordung der Ulmer Juden
Die Abendveranstaltung widmet sich der Erinnerung an die Vertreibung und Ermordung der Ulmer Juden. Exemplarisch für die Geschichte vieler jüdischer Ulmer Familien steht die der Familie Mann. Sie wird in einer szenischen Lesung in Kooperation mit dem Theater Ulm dargestellt. Besonderer Gast des Abends ist Nicola Mann, die für diesen Abend aus England nach Ulm kommt. Sie wird in einem Podiumsgespräch über die Bedeutung der Familienerinnerungen und ihre ganz persönliche Spurensuche in Ulm reden.
Begrüßung: Oberbürgermeister Gunter Czisch
Einführung, Lesung und Podiumsgespräch mit Nicola Mann
In Kooperation mit dem Theater Ulm

Erinnern an Amos Oz – Texte gelesen von Sibylle Schleicher und Karl Heinz Glaser
8. Januar, 20 Uhr, Buchhandlung Mahr, Langenau

Israels mahnende Stimme
„Ein Konflikt nimmt seinen Anfang und findet sein Ende in den Herzen und im Verstand der Menschen, nicht auf irgendwelchen Berggipfeln“. Amos Oz, von dem dieses Zitat stammt, glaubte bis zuletzt an einen möglichen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern. Nun wird diese gewichtige Stimme im Konfliktherd Naher Osten fehlen. Der ehemalige Theaterintendant des Ulmer Theaters Volkmar Clauß, der sich intensiv mit israelischer Literatur und Theater beschäftigt hat, lernte Amos Oz kennen und schätzen als bedeutenden und engagierten Autor. Es ist auch der Initiator des Abends. Die Lesung soll die Lebensleistung des jüngst verstorbenen Schriftstellers würdigen, denn die Weltliteratur hat mit seinem Tod einen wichtigen Geschichtenerzähler verloren.
An der Gitarre Daniel Rosch