Die Puppenspielerin – Buchpremiere im Theater Ulm

Sarah und Sophie, zwei Schwestern, Zwillingsschwestern, die sich als Kinder eine gemeinsame Welt geschaffen haben, die sie bis weit in ihre sehr verschiedene Erwachsenenwelt hinein verbindet. Die beiden sind ein eingespieltes Team – bis die Krankheit einbricht in ihr Leben und alles verändert. Hilflosigkeit, Zuversicht, Humor, Verzweiflung, Ungeduld, Zuneigung, Angst, Zärtlichkeit: widerstrebende Gefühle in einem unerbittlichen Prozess, in den dieser besondere Roman auf anrührende, herzhafte, sehr lebendige Weise ganz tief eintaucht.

„Eine Erzählung vom Sterben, die in jedem ihrer Sätze das Leben feiert. Man wird sie atemlos bis zum Schluss lesen und am liebsten wieder von vorn beginnen wollen. So ein Buch ist das.“

Sibylle Knauss

„Eine schwere Erkrankung bedroht die gesamte Existenz. Beziehung ist dann oft das beste Mittel gegen Angst und Isolation, insbesondere, wenn man bereits neun Monate im Mutterleib geteilt hat – denn dann ‚kennt man sich in- und auswendig‘. Die Puppenspielerin ist eine traurig-schöne, bewegende Zwillingsgeschichte, die auf charmante Weise die Tragfähigkeit gemeinsamer Beziehungserfahrung beleuchtet, Kosten und Nutzen psychischer Abwehrreaktionen behutsam wägt und damit den Blick wieder frei macht auf unsere eigentlichen Werte und Bedürfnisse. Das gibt Hoffnung und macht Mut.“

Dr. Klaus Hönig, Psychotherapeut, Leiter der Konsiliar- und Liaisonpsychosomatik am Universitätsklinikum Ulm

Buchpremiere am 10. Oktober 2021 im Theater Ulm

10. Oktober 2021, 11 Uhr
Eintritt: 5 €

Veranstalter: Literatursalon Donau
(gefördert von der Berthold Leibinger Stiftung GmbH, Ditzingen)
Es lesen: Sibylle Schleicher & Alexandra Ostapenko
Am Klavier: Michael Weiger
Büchertisch: Buchhandlung Aegis, Ulm

Die Moderation und – passend zum Inhalt des Romans – das Puppenspiel übernimmt Michael Sommer, der langjährige Leitende Schauspieldramaturg am Theater Ulm, der auch mit seinem Projekt „Sommers Weltliteratur to go“ Furore machte.

Es gelten die tagesaktuellen Coronaregeln. Im Moment ist das die 3G-Regel. Wir bitten Sie, sich aktuell zu informieren auf der Website des Theater Ulm.

Kinderkonzert: Die Prinzessin auf der Erbse | ABGESAGT

Premiere am 14. März 2020, 15.00 Uhr
Theater Ulm, Podium

Woran erkennt man eine richtige Prinzessin? Das fragt sich auch der junge Prinz und macht sich auf die Suche nach einer wirklichen, waschechten und unzweifelhaften Prinzessin. Doch eine Krone auf dem Haupt reicht offensichtlich nicht aus. Warum bloß haben alle angeblichen Thronfolgerinnen mehr als nur eine ›Macke‹? Und ist das junge Mädchen, das plötzlich durchnässt und so gar nicht herausgeputzt am Schlosstor steht, vielleicht gar die Richtige? Eine kleine, grüne Erbse soll die Wahrheit ans Licht bringen.

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17. Jahrestag der Stiftung Erinnerung Ulm

Freitag, 14. Februar 2020, 19 Uhr
Stadthaus Ulm

Am 14. Februar wird im Stadthaus Ulm der siebzehnte Jahrestag der »Stiftung Erinnerung Ulm – für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde« begangen. In diesem Jahr ist Prof. Dr. Günter Morsch, Historiker und langjähriger Leiter der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen, zu Gast. Eintritt frei.

Die Termine für das Jahr 2019

Die Termine für das Jahr 2019

Zürnet nicht, ihr morschen Totenbeine
01. November 2019, 17.00 Uhr und 07. November 2019, 19 Uhr, in der Theaterei, Herrlingen.

Von seltsamen Mordtaten und kuriosen Meucheleien, von frivolen Räubern und weitverschrienen Wildschützen, von armen Sündern und gottlosen Frevlern. Eine   szenisch – musikalische Lesung. Makabres und Kitschiges aus der Literatur der  vorletzten Jahrhundertwende, verflochten mit erbaulichen Grabinschriften aus dem alpenländischen Raum, umrahmt mit Moritaten und anmutigen Liedern aus der Küche, die von Zither, Harmonika, Gitarre, Trommel, einem Waschbrett und einer singenden Säge begleitet werden.

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